Du vs. Dein innerer Schweinehund

Viele kennen doch bestimmt, dass man mal wieder zum gefühlten 20. Mal  sein Training aufgenommen hat und für ca. 2 Wochen Vollgas gibt und man dann langsam und Schritt für Schritt reduziert und schlussendlich wieder alle Ausreden findet um eben NICHT mehr zu trainieren. Und erneut ist der Kampf gegen den inneren Schweinehund verloren gegangen.

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Das muss aber nicht immer so weitergehen, oder?

Wir befinden uns mal wieder in der Weihnachtszeit und eben genau in dieser Zeit wird das Training sehr gerne wieder auf nächstes Jahr verschoben, weil alles andere wichtiger ist als deine Gesundheit und dein eigenes Wohlbefinden.

Realllllyyyyy??? hätte hier mein damaliger Coach lauthals geschrien.

Ich meine, was kann es in der Welt wichtigeres geben als deine eigene Gesundheit und dass du dich wohl in deiner Haut fühlst? Meines Erachtens rein gar nix. Ganz klar, dass man in einer Zeit wie dieser nicht stundenlang im Gym verbringen will, aber mal ehrlich, das muss man auch nicht. Das war noch gar nie notwendig, wenn man sich auch nur ein kleines bisschen tiefer mit dem Training und dem Körper befassen würde.

Und wenn man auch bedenkt, mit was oder vor allem für was wir wertvolle Zeit aufwenden (oder zum Teil auch verschwenden), dann ist es noch unglaublicher, dass wir eben genau unsere Gesundheit und das eigene Wohlergehen auf die Wartebank schicken.

Der innere Schweinehund verschiebt alles gerne auf Morgen oder gar am besten auf Übermorgen. Er ist ziemlich naiv und wer möchte schon einen naiven Chef haben, der gar nicht an unserer Entwicklung interessiert ist? Und genau das ist der Punkt. Wir haben genau den I.S (innerer Schweinehund) zum Chef ernannt und das ist dann der Super-Gau, wenn es um unseren persönlichen Fortschritt geht.

Wir denken immer keine Zeit zu haben, aber es liegt nicht an der Zeit, sondern wie die Zeit genutzt wird. Es ist eine Prioritätsfrage und keine Zeitfrage. Ich könnte sehr viele Menschen aufzählen, die in 12 Stunden enorm vieles leisten und trotzdem noch täglich Zeit fürs Training einräumen. Solche Menschen haben erkannt, dass alles mit ihnen und in ihnen selbst beginnt. Nur gesunde Menschen können andere Menschen führen, inspirieren, motivieren und ihnen wirklich helfen. Menschen, die ihren I.S. im Griff haben, haben ein grosses Mass an Selbstverantwortung übernommen und sind auch im Stande etwas zu bewegen. Es ist nicht nur eine Frage der Selbstverantwortung, sondern auch eine Frage der Selbstliebe, wenn man sich und seinen Körper/Geist pflegt und nährt. Nähren mit Bewegung, Entspannung, Raum und Zeit. Wenn wir jetzt sagen, dass wir ab nächsten Jahr mit etwas aufhören oder mit etwas beginnen, dann mach ich den Mike Shiva und sage, dass es in die Hose geht, ohne überhaupt Karten zu legen. JETZT ist der perfekte Zeitpunkt und immer nur JETZT.

Ich hatte mal einen TOP Manager eines Konzerns in meinem Training und ich konnte ihn dazu bewegen täglich 6 Minuten zu trainieren. Nicht 10 Minuten, keine 30 Minuten, sondern 6 Minuten!!! Die Betonung liegt aber auf TÄGLICH und nicht nur Mo/Do und wenns regnet auch an einem Sonntag. Er zieht es noch heute durch (5 Jahre später) und er ist so Leistungsfähig wie noch nie. Er macht es sich zur täglichen Routine, wie Zähneputzen und Essen und die positive Kettenreaktion ist äusserlich, wie auch innerlich extrem spürbar, als ich nach langer Zeit mal wieder mit ihm Essen war. Das macht enorm Freude und ich appelliere an euch alle, euch selbst niemals zu vernachlässigen. Wie gesagt, es braucht nicht viel, aber es braucht etwas. Hat alles mit Selbstwert zu tun, den ihr euch selbst gebt. Wenn ich mich selbst wertschätze, dann überträgt sich das auch auf andere Menschen. Es überträgt sich aber auch auf andere Menschen, wenn man sich selber keinen grossen Wert schenkt.

Vielleicht ändert sich ja dein Blick auf das Training und deinen I.S. ja nach dem Lesen dieses Beitrags. Auch wenn du nur täglich 10 Liegestützen, 20 Kniebeugen und einen 5 Minuten Spaziergang machst ,wird sich dein Leben zum positiven verändern – ohne Zweifel. Und auch hier liegt die Betonung auf…..TÄGLICH 🙂

In diesem Sinne eine schöne Vorweihnachtszeit und schenk dir Zeit für dich!

 

Ho Ho Ho – Der Trainings- Klaus und „Innerer Schweinehund-Experte“ 🙂 😉

 

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Inspiration =Das grösste Geschenk

IN – SPIR(it)- ATION

Die besten Songs – Die schönsten Filme – Die grössten Leistungen – Die berührendsten Gedichte, sie alle entstanden durch Inspiration. Inspiration ist ein Zustand, in dem wir EINS werden mit dem was IST. Das ist Meditation. Das ist empfänglich sein. Das ist Akzeptanz gegenüber dem Universum und gegenüber uns selbst. Der grosse NULL (0) Punkt, wie ihn die wahren Experten beschreiben. Warum NULL? Warum der Kreis?

Der Kreis ist abgeschlossen, rund, vollendet und ganzheitlich. Wir alle streben immer nach der Nummer 1, keiner strebt nach der 0. „Null“ wäre loslassen – „Eins“ ist Widerstand, Mühe, Kraft und Kampf. „Null“ bedeutet Inspiration.

Wie bekomme ich Inspiration? Nur, wenn ich nicht danach strebe und mich von meiner Person (Persona = Maske)  einbisschen distanziere. Das Nachdenken (alte Denkmuster und Erinnerungen hervorholen und sie für die Wahrheit halten um genau so wieder zu RE-agieren, wie ich damals reagiert habe) hindert dich Inspiration zu empfangen.  Ein inspirierter Mensch kann Berge versetzen und etwas bewirken. Er/Sie kann Ideen bringen, die wirklich zur Lösung führen. Nach Lösungen zu suchen durch Nachdenken führt zu noch mehr Verstrickung und Problemen.

Wir leben am Leben vorbei, wenn wir uns an der Vergangenheit orientieren und die alten Erinnerungen auch in die Zukunft mitnehmen. Mach dich frei und öffne dich.

Das Leben weiss was es tut und was es mit dir vorhat. Du kannst dich also ihm hingeben und vertrauen. Mit wahrer Hingabe und Vertrauen machst du dich wieder voll empfänglich. Du wirst zu einem leeren Glas, das gefüllt werden kann mit Inspiration.
Ein volles Glas kann nicht gefüllt werden, weil es schon voll ist.. Voll von Erinnerungen und Glaubensmuster, die wir als die Wahrheit anschauen.

Wir müssen/dürfen bei uns selbst anfangen, denn wir sind das Problem. Wenn uns jemand im Weg steht, dann sind das nur wir selbst. Das sind Best-News. Das bedeutet, dass wir die Macht haben etwas zu tun. Und wenn unser TUN von Inspiration geleitet wird, dann wird es auch Früchte tragen.

Ein kleines Beispiel zum Schluss:

Ich habe mich mal mit einer Person überhaupt nicht verstanden. Die Chemie hat von Anfang an nicht gestimmt. Bei jedem Treffen war schlechte Energie im Raum. Es kam nichts zu Stande. Ich hatte also zwei Möglichkeiten. Entweder ich reagiere immer so, wie ich es bis dato gemacht habe oder ich bin gewillt mein Programm aufzulösen, welches ich über diese Person habe. Die Person war NIE das Problem, sondern NUR das Programm, welches ich über diese Person in mir hatte.  Ich habe mich für die zweite (und einzig wahre) Lösung entschieden. Beim einem nächsten Treffen 2 Wochen später bekam ich nicht nur einen herzlichen Händedruck, sondern auch ein Friedensangebot und der Satz „Ich weiss gar nicht, was ich gegen dich habe – du bist eigentlich ein sehr guter Typ“.

Tja, wie sich Dinge ändern können, wenn ich den Fehler (Programm) bei mir und in mir behebe.

Ich wünsche einen inspirierten Tag

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Stefan

 

Are you ready…to hear THIS?

Mit dieser Frage wurde ich vor fast 8 Jahren konfrontiert als ich an einem Punkt im Leben stand an dem einfach gar nichts mehr funktionierte.

Zur Geschichte:

Ich hatte meinen Job in einem Gym in Zürich gekündigt. Meine Koffer für die USA waren gepackt – die Vorfreude nun Vollzeit zu wrestlen und mit meiner amerikanischen Freundin in eine rosige Zukunft zu blicken waren grösser als das grösste Hochhaus der Welt.

Mein Körper war unter grosser Spannung, die ich aber als sehr angenehm empfunden habe   während der ganzen Flugdauer nach Orlando Florida. Stunden trennten mich ein absolut neues Kapitel in meinem Leben zu beginnen.  Ein Kapitel, von dem ich jahrelang geträumt habe, ist nun in greifbarer Nähe.

Am Flughafen angekommen eilte ich über den Zoll (eine mühsame Prozedur wie immer). Stempel im Pass and I am ready to go….. oder?

Nun sah ich meine Freundin mit einem etwas mühsamen Lächeln bei der Gepäckausgabe warten mit einpaar Tränen in den Augen. Freudentränen? Hmmm, nicht ganz….

Eigentlich wollte sie mir nur mitteilen, dass sie wieder zurück beim Ex-Freund ist und wir nicht zusammenziehen können. BOOOOOM – Wie war das nochmals mit dem neuen und SCHÖNEN Kapitel? Okay, ich war eben für mehr als 20 Stunden unterwegs und eigentlich ziemlich müde und vor allem HUNGRIG….diese Nachricht allerdings stillte meinen Hunger und meine Müdigkeit war im NU weg.

Ich musste mich gleich an diesem Abend zur später Stunde um eine neue Bleibe bemühen (Gottseidank konnte ich bei einpaar Wrestlingfreunden einziehen und auf der Luftmatratze schlafen für die nächsten Monate). Wie soll ich jetzt mein Training aufnehmen? Wie soll ich essen? Warum ich und  was mache ich „verdammtnochmal“ eigentlich HIER? Das waren so meine Fragen an mich selbst und vor allem an das Universum.

Mein Strength- Coach (der übrigens der Vater von meiner Freundin ähm Ex Freundin war) wusste auch nicht so recht, was er sagen sollte als er mich sah. In seinem Office wo er mich täglich sprechen wollte und er mich in Mentaltraining trainierte, hingen dann auch noch zig Fotos von ihr 😉 (Das war wohl das grösste mentale Training überhaupt)

Er sagte mir dann auch folgendes: Are you ready to hear something „Swiss Steve“ ?

Ich antwortete natürlich lautstark mit „JA KLAR“!

Mit bestimmter Stimme sagte er: „Du musst JETZT 100% Verantwortung für dein Leben übernehmen – für alles was passiert – Für das Schöne wie aber auch für das weniger Schöne. Es liegt alles in deiner Hand. Du kannst jetzt monatelang dich in ein Loch verkriechen und das Universum beschimpfen, oder du erkennst die Message, die dir das Universum mitteilen möchte.“

Meine Augen füllten sich mit einem funkeln und seit Tagen/Wochen formten sich meine Mundwinkel wieder in ein Lächeln um. So hab ich das noch nie gesehen. Ich konnte immer 100% Verantwortung für mein Training und fürs Wrestling übernehmen, aber für alle anderen Dinge in meinem Leben auch? Das gab mir Kraft und wirkte sich auch wieder positiv auf meine Performance, mein Training und das ganze Leben aus.

Ich brauchte trotzdem ziemlich lange um das Ganze zu verarbeiten. Meinem Sternzeichen „Jungfrau“ sei Dank—Ironie. Ich hatte aber alles in Allem eine sehr lehrreiche Zeit und ich lernte mit Verlust umzugehen. Ich lernte dabei, dass man nicht zu viel planen sollte, denn das Leben ist grösstenteils einfach nicht planbar. Unter anderem lernte ich den Schmerz zu fühlen, der in mir war. Den Schmerz  fühlen ist schon ein grosser Teil der Heilung selbst. Verzeihen war auch „part of this lesson“. Einerseits verzieh ich mir selbst und vor allem auch der Person, von der ich mein Glück abhängig gemacht hatte (Glück ist NIE von einer anderen Person abhängig, sondern nur von uns/mir/dir selbst).

Aber die allerwichtigste Lektion war: 100% Verantwortung zu übernehmen über mein Leben und alle grossen, wie kleinen Dinge, die sich in MEINEM Leben abspielen. Und das fühlt sich sehr gut an. Wir geraten so niemals in Abhängigkeit und werden nich zum Sklaven gegenüber einer anderen Person oder einer Sache. In dem Moment wo wir uns für die „Verantwortung“ entscheiden, passiert etwas in uns, was sich dann auch in äusseren Angelegenheiten widerspiegelt. Wir sind nur dann machtvoll, wenn wir uns dafür entscheiden.

Ich danke dieser sehr liebenswerten Person, die mich dies erfahren liess. Ich bin sehr dankbar und ich durfte einiges über mich selbst und das Leben lernen.

Own your Life! Don’t give it away to somebody else!

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Ein Beruf haben oder einer Berufung folgen (your inner calling)

Als ich mit 20 Jahren in der Rekruten Schule war (Im Jahr 2003 – im heissesten Sommer seit Jahrzehnten) habe ich mir auf dem 50 KM Lauf folgendes geschworen…..

„Ich werde meiner Berufung und meinem Herzen folgen – egal wohin mich die Reise führt und egal was ich dafür machen muss“

Nun sind 13 Jahre vergangen und ich bin meiner Berufung und meinem Herz gefolgt und meiner Anforderung an mich selbst treu geblieben. Ich habe mir die Meinungen der Mitmenschen angehört, aber schlussendlich habe ich meiner Meinung am meisten vertrauen geschenkt, denn sie war von Inspiration geprägt – und Inspiration irrt sich NIE.  Vom Wrestler zum Fitness Trainer, bis zum Personal Coach und Fitness Unternehmer (und da stehe ich noch VOLL am Anfang, aber es fühlt sich wunderbar an)

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Wie auf jedem Weg gibt es steile und steinige Stellen, aber sie sind nur dazu da um sie zu erkennen und zu transformieren. Ich sehe sie als Chancen für Wachstum – die Chance auf der Autobahn einzuschlafen, weil alles geradeaus geht ist viel grösser, als wenn man über Stock und Stein fahren muss. Da bleibst du wach, wachsam und konZENTRIERT (in deiner Mitte). Am Ende des Tages gehst du zu Bett und freust dich auf den nächsten Morgen. Dieses Gefühl hatte ich bis zum 20. Lebensjahr praktisch nie. Die Rekrutenschule war ein enormer „Wachmacher“ für mich und mein Leben. Ich habe diese Zeit nicht wirklich genossen, aber ich hatte die Chance um über meine „Zukunft“ nachzudenken. Wohin soll meine Reise gehen? Für was brennt mein Herz? Was kann ich bewirken und wen kann ich berühren mit meiner Arbeit? In was bin ich wirklich gut und vor allem, für was lohnt es sich überhaupt jeden Morgen aufzustehen?

Diese Fragen habe ich mir übrigens auch schon mit 10 Jahren gestellt 🙂 Wir alle sagen doch immer „Das Leben ist kurz“, nicht wahr? Ja, es ist verdammt kurz, wenn man es aus einer gewissen Distanz betrachtet. Jeder Tag, der zu Ende geht, kommt nie wieder zurück. Was habe ich in diesem Tag bewirken können? Das muss nicht immer mit Effizienz und grosser Arbeit verbunden sein, überhaupt nicht. Aber hat sich dieser Tag irgendwie gelohnt?  Bin ich meinen Weg gegangen, an den ich auch wirklich glaube? Sehe ich das ganze Leben als grosses Geschenk oder als notwendiges Übel an?

Für was brennt dein Herz?  Bist du glücklich, dass JETZT Sonntagabend ist und du morgen wieder deiner Arbeit nachgehen darfst, musst, sollst oder WILLST?

Ich freue mich enorm auf morgen – aber ich freue mich noch mehr auf den späteren heutigen Sonntagabend, denn ich gebe ein weiteres Personal Training und ich will es nicht anders haben!

In diesem Sinne

Follow your heart – Embrace your Journey

Stefan

 

 

Forget yourself when you do something and you will become GREAT!

Picasso, Mozart, Roger Federer, Michael Jackson, the best cook in the world, a world class dancer, little children, a meditation master…. what do these people all have in common?

They were/are all masters in their own field. The field of art, music, sports, entertainment and play.  If one masters his own game, people love to watch them perform.

You can only perform on the highest level when you completely forget about yourself. Then you are not a musician anymore – instead you BECOME the music. And when you start to BECOME something, then its very beautiful to watch and/or listen. That is a whole other level of performance. It doesn’t matter what you do, your doing will become beautiful beyond understanding. And that my friends is meditation. Meditation is to forget the person you are or you think you are and melt into (becoming one) with whatever you do.

You are a Personal Trainer? Completely forget about yourself, while you train your client. You will feel your client a whole lot more and that is the highest form of coaching. Don’t be a Personal Trainer – become Personal Training!

This has nothing to do with effort and hard work – but it has everything to do with letting go and giving in to the present moment.

Don’t try it – Allow IT !

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In a Relationship with…. (Die wichtigste Partnerschaft)

Magst du dich? Fühlst du dich wohl und freudig, wenn du in den Spiegel schaust? Bist du 100%  zufrieden mit dir selbst? Kannst du lautstark sagen „Ich bin GUT, so wie ich BIN“?

Ja? Gratuliere…Ich wünsch dir noch einen schönen Tag…Mach weiter so! (Darfst aber gerne auch weiterlesen)  🙂

Nein, noch nicht ganz? Okay, here we go…. Es gibt etwas essentielles und entscheidendes zu wissen.

Als wir das Licht der Welt erblickten war alles in perfekter Ordnung. Wir mussten nicht arbeiten, wurden (hoffentlich) liebevoll umsorgt und das Essen war immer  (so hoffe ich auch) dann bereit als wir hunger hatten. Wir wurden noch nicht gross mit der Aussenwelt konfrontiert und wir hatten Spass am Leben zu SEIN. Spielen war unsere Hauptbeschäftigung und wir wussten auch noch nicht was „gut“ und was „schlecht“ ist. Wir hatten Freude an unserem Körper und an unseren Emotionen.

Doch dann kam irgendwann der Tag, an dem uns beigebracht wurde, was“richtig“ und was „falsch“ ist. An dem wir selbst begonnen haben Dinge in Schubladen einzuteilen. Gewisse Emotionen waren in der Familie und in der Öffentlichkeit nicht erwünscht und wir lernten sie zu unterdrücken. Immer mehr hörten wir Sätze wie „Du sollst nicht…“ „Du darfst nicht…“ und eventuell auch „Du bist nicht gut genug…“ (Diese Sätze können von Familie, Freunden, Schule, Religion oder den Medien, die ein bestimmtes „Idealbild“ vorzeichnen, stammen).

Wir entwickelten immer mehr einen Mangel und genau dieser Mangel musste irgendwie und irgendwo kompensiert werden. Wir begannen auch diversen Idolen nachzueifern und wollten so sein wie sie – anscheinend, weil wir uns selbst nicht für gut genug empfunden haben. Wir befinden uns heute auch an einem kritischen Punkt, in dem wir uns über Leistung zu definieren versuchen. „Nur wenn du leistest bist du gut“, heisst es doch überall. Wenn du mal rein gar nichts machst und einfach nur BIST, wirst du gleich als „faule Sau“ bezeichnet. Das ist absolut KRANK. Und genau das macht uns auch krank. Mangel an irgendetwas bringt uns immer in den Kompensationsmodus. Wenn der Mangel an Selbstliebe gross ist, schlittern wir von einer Beziehung in die Nächste und keine einzige ist von Harmonie und Liebe geprägt. Es treffen sich einfach 2 Pole, die denselben Mangel haben (Gleiches zieht Gleiches an). Meist bleibt aber dies nicht von langer Dauer und die erste Konfrontation wartet schon an der nächsten Ecke.

Solange wir uns selbst nicht so annehmen können wie wir sind, solange werden wir nicht erfüllt sein. Da können wir alles unternehmen und 1000 Wege beschreiten, wir werden immer wieder in dieselbe Sackgasse geraten. Das ist das Leben, was uns sagen möchte, „arbeite an deiner Selbstakzeptanz, bevor du etwas anderes machst – finde dich selbst“. Die Sackgassen sind alle mit Schmerzen verbunden, die uns helfen und vermitteln, dass dies der falsche Weg ist. Der einzige Weg führt über das Innere von dir Selbst. Je mehr wir uns in Äusserlichkeiten verstricken, desto mehr rennen wir von uns weg (Kompensation). Du willst Reichtum und Fülle im Äusseren? Finde zuerst Reichtum und Fülle in dir. Beginne mit dir selbst zu „arbeiten“. Diese Arbeit ist nicht mit Mühe und hartem Tun zu tätigen – wohl eher mit entspannen und wachsam deine Empfindungen zu spüren. Du kannst deinen Körper und deine Gefühle ignorieren, aber du wirst den Preis bezahlen (schau dich um – noch nie gab es soviele „Krankheiten“ wie in der heutigen Zeit). Und die meisten, so behaupte ich, aus einem Mangel heraus. Mangel an Bewegung, Selbstliebe, Entspannung, Gleichgewicht, optimaler Ernährung etc.

Solange wir Mangel erleiden, solange sind wir machtlos. Macht, die wir irgendwann abgegeben haben bewusst oder unbewusst. Es ist an der Zeit diese Power wieder zurückzuholen. Wie? Spüre dich. Nein, das ist kein esoterisches Geschwätz – dein Körper ist intelligenter als dein Verstand (das haben wir leider auch vergessen) und du kannst dich nicht in deinen Körper hineinDENKEN, sondern du kannst dich nur in ihn hineinSPÜREN. Beginne in dir und in deinem Körper. Pflege diese Partnerschaft zuerst, bevor du dich wieder in Äusserlichkeiten verlierst. Das Äussere wird sich immer deinem Inneren anpassen (wie Innen so Aussen). Je mehr Qualität du in dir schaffst, desto mehr Qualität wird sich äusserlich manifestieren.

Praktische Tipps:

-Beginne dich täglich zu bewegen und such dir eine Bewegungsmöglichkeit, die dir Spass macht (wenn du keine findest, dann frage dich, was du als Kind gerne gemacht hast)

-Nimm dir kleine Auszeiten und spüre in dich hinein (Wie fühlst du dich?)

-Hege liebevolle Gedanken über dich selbst (Ja, Gedanken sind sehr machtvoll)

-Frage dich, was du tun müsstest um dich absolut SUPER zu fühlen (Und dann tu es)

-Hab einfach Spass mit dir selbst (Du verdienst das Glück- Wirklich!)

Im Twenty4club (www.twenty4club.com) kannst du den Bewegungs- und den Entspannungsteil in nur 24 Minuten abdecken. Effizienter, einfach und schneller gehts nicht.

Und wenn du in einer Partnerschaft bist, dann mach all diese Dinge trotzdem und schau, was qualitätstechnisch passiert. Nur wenn du dich absolut wohl fühlst in und mit dir selbst, dann profitiert auch dein Partner davon – und wenn er dasselbe tut, dann wird’s magisch 🙂

In diesem Sinne

„Love yourself first and you will be LOVED!“ilovemehandwriting

Bis zum nächsten Mal

Stefan

 

 

 

AC/DC ist genauso spirituell wie Yoga

Ach ja? Ja!

Ich würde sogar behaupten, dass man bei einem AC/DC Konzert „Gott“* noch etwas näher ist als bei einer Yoga Stunde, die heute so überall angeboten wird. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Yoga, praktiziere es mehr oder weniger regelmässig seit ca. 4 Jahren. Doch Yoga hat meines Wissens nicht nur mit Asanas und Verrenkungen zu tun – aufgarkeinenfall. Yoga heisst „Vereinigung/Union“ – und zwar mit der Inneren Welt von dir und dem Universum. Das kommt, wenn ich mich so umschaue nicht so wirklich ganz rüber im Westen (noch nicht – alles ein Step-by-Step Prozess). Ich selbst kenne Yoga Lehrer, die absolut Spitzenklasse sind und die das Yoga auch genau so transportieren und vermitteln können, wie es auch gemeint ist. Angela Ramel aus Zürich ist absolut GENIAL auf dem Yoga Gebiet. Kann ich jederzeit empfehlen.

Doch jetzt wieder zum Thema. Bei einem AC/DC Konzert lässt du all deine unterdrückte und aufgestaute Energie los – du bringst all deine Energie Zentren zum beben und vibrieren. Du schüttelst, headbangst, springst, schreist und tanzt für 2.5 Stunden pausenlos. Was für ein befreiendes Gefühl, nicht? Diese Befreiung ist absolut notwendig heutzutage, weil wir es gelernt haben alle Emotionen zu unterdrücken, die von der Gesellschaft nicht geduldet werden. Eine Yogastunde würde für mich absolut Sinn machen, nachdem wir uns „freigemacht“ und verausgabt haben. Was für eine geile (ich wähle hier extra das Wort „geil“, weil es für mich die Steigerung von supertoll ist) Kombination das wäre. Zuerst die volle Dröhnung AC/DC und danach eine Runde Namaste, Atmen und innere Stille (Yin/Yang Effekt). Das wäre ein spirituelles Ganzpaket, welches den Menschen helfen würde friedlicher und im Reinen mit sich selbst zu sein. War schon jemand auf einem Rock Konzert von euch? Diese Rocker sind absolut friedliche Typen (gibt immer Ausnahmen), weil sie sich zum Teil körperlich verausgaben und natürlich dann auch im Reinen sind mit sich und der Welt. Deswegen würde ich jeder Person „Körperliches Training“ verschreiben – diese Welt wäre ein sehr friedlicher Ort und der Körper ist schliesslich auch der Access Point zu „Gott“* – Wirbelsäule/Chakras.

In diesem Sinne – Rock Your Heart Out and Namaste

Stefan

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(*Gott = ich weiss, dieser Name ist befleckt und vermenschlicht worden, und die meisten habe Mühe mit diesem Ausdruck . Da ich nicht Religiös erzogen worden bin, habe ich ein sehr gutes Verhältnis zum Wort „Gott“ und benutze diesen Namen deswegen auch. Man kann ihn aber gerne ersetzen durch Universum/Das All-Eine/Das Höhere/ Der Ursprung/ Das ES/ Das SIE oder überhaupt whatever – Ihn/Es/Das stört es eigentlich ziemlich wenig wie wir Ihn/Es/Das benennen :-))

 

 

 

 

Die lehrreichste Zeit meines Lebens – Wrestling Training in Atlanta

Dass ich mal Wrestling gemacht habe, das wissen zwischenzeitlich so ziemlich viele Menschen. In den Medien wurde ich schliesslich auch immer als der „EX-Wrestler“ betitelt (was nicht falsch ist). Jedoch war dies lediglich ein 7 -jähriges Kapitel meines mittlerweile 33 jährigen Lebens (Holy Shit, schon….?!)

Ich schaue immer mit einem lächelnden Blick auf diese sehr lehrreiche Zeit zurück. Nirgendwo hab ich mehr gelernt als in diesem Lebensabschnitt. Der Mann, der ich heute bin, wäre ich nicht ohne das Wrestling.

Wir schreiben das Jahr 2006. Ein 23 jähriger Stefan Schwitter fliegt von Düsseldorf nach Atlanta – alleine. Über E-mail hatte ich ca. 3 mal hin und her geschrieben mit dem Besitzer einer bekannten Wrestlingschule. Kein Telefonat, kein Skype, kein anderer Austausch hat da stattgefunden. Kann ich kommen für 3 Monate, war meine letzte Frage. Ja, kannst duich hol dich am Flughafen ab, war die letzte Antwort des Besitzers!

Alles war bezahlt und gebucht (klingt irgendwie naiv, nicht?). So flog ich mit wenig Gepäck und einem Herzen voller Träume in die grosse USA. Was ich hier mache, fragte man mich bei der Einreise. Ich antwortete – ich besuche eine Wrestlingschule für 3 Monate. Good luck Kid, chase your dreams, antwortete der coole Typ bei der Einreise.

Der Flughafen von Atlanta ist übrigens einer der grössten überhaupt und natürlich hab ich keinen Treffpunkt abgemacht mit Frank, dem Besitzer der Schule. Wie durch ein Wunder sah ich plötzlich einen etwas älteren Typ mit Bart in der Menschenmenge stehen mit einem Schild, auf dem stand „Steve Allison“ (mein Wrestlingname). Meine Gedanken zu diesem Zeitpunkt waren: WOW, ich bin endlich angekommen und mein Abenteuer kann nun starten.

Frank fuhr mich mit seinem  alten und quietschenden Auto in mein „Hotel“, welches ca. 1 Mile von der Schule entfernt lag. Beim Aussteigen sagte er mir folgendes: Geh nicht alleine auf die Strasse und pass auf dich auf, die Gegend ist nicht die sicherste – dein Training beginnt in 4 Stunden! 

Welcome to Fulton Industrial Boulevard in Atlanta – der Ort, an dem keine Polizei auf Streife geht, weil sie Angst hat vor der Gang (Red Dragons), die gleich vis a vis von meinem  Hotel (welches nicht wirklich ein Hotel war) ihre Bruchbude hatte. Das klingt jetzt vielleicht wie ein schlechter Actionfilm, aber für mich war es Realität. Nun, ich liess mich nicht gross beirren, weil ich hatte ja schliesslich einen grossen – SEHR GROSSEN Traum im Gepäck.

Gegessen habe ich nach der langen Reise nichts, weil ich war gesättigt von den ersten Eindrücken. 4 Stunden später wollte ich natürlich- in sehr übermüdeten Zustand- in mein erstes Wrestlingtraining. Ich war extrem nervös und angespannt (nicht wirklich toll fürs Nervensystem). Ein junger Wrestling Student aus New England mit dem Namen John, der auch dort im „Hotel“ oder nennen wir es „Betongebäude mit Stacheldraht umzäunt“ wohnte, nahm mich mit zur Schule. By the way, mit ihm bin ich heute noch sehr eng befreundet.

In der Schule angekommen und mit zittrigen Beinen und Händen betrat ich diese Halle (vorher war diese Schule übrigens ein Stripclub 😉 ), in dem 5 Wrestling Ringe standen und ca. 30 Leute aus ganz Amerika denselben Traum hatten wie ich. Ein Typ rief ganz laut, „Oh Look, thats the kid from Europe“…es wurde still wie in der tiefsten Meditation eines indischen Heiligen und alle Blicke waren in dieser Sekunde Ewigkeit auf mich gerichtet. Kein einziges HALLO ist gefallen, sondern nur ein kollektiver Blick der sagte, „Geh wieder zurück wo du herkommst und suche dir einen anderen Traum“.

Fazit nach 3 Monaten Atlanta. Ich hatte Freunde fürs Leben gefunden, die ganze Wrestlingschule wurde meine 2. Familie und ich hatte oft den Posten als Assistenz Trainer eingenommen in Dingen, die ich damals schon beherrschte. Ich wurde jeden Abend um Rat gefragt und man hat mich behandelt wie ein Bruder. Den Respekt hab ich mir hart erarbeitet und geschenkt wurde mir nichts.  Was ich genau gemacht habe um an diesen Punkt zu kommen mit meiner Ausgangslage, das werde ich in einem nächsten Blog ganz genau um- und beschreiben. Aufjedenfall hab ich etwas gemacht, was ich in meiner jetzigen Berufung immer wieder gebrauchen kann und es funktioniert zu 100%. 199830_1009482837884_6439_n

Und wenn auch DU einen Traum hast, dann wirf ihn niemals weg – auch wenn die Lage nicht optimal ausschaut im Moment. Es lohnt sich , ich WEISS es!

Einen wunderbaren Tag

 

Stefan

 

Im Zeitalter von „NOCH MEHR“ und „NOCH GRÖSSER“

Einen „Voll-Mond-Lichen“ guten Morgen Lieber Leser meines Blogs.

Wie fühlst du dich jetzt grad in diesem Moment?

Ich liebe diese Frage. Sie ist nämlich nicht mit dem Kopf zu beantworten, wie so ziemlich alle anderen Fragen. Diese Frage richtet sich an deinen Körper und deine Emotionen. Da kann dir dein Verstand nicht helfen, er kann zwar eine Emotion dramatisieren oder verharmlosen, aber das was IST, ist für ihn nicht fassbar und erkennbar.

So, wie fühlst du dich? Wie fühlt sich dein Körper an, wenn du jetzt auf deinem Stuhl sitzt oder auf der Couch liegst. (Nimm dir doch eine Minute Zeit dafür und schliesse deine Augen- spüre in dich rein und beobachte mal was da IST)

Nun zum Blog. Ich habe einen Business Artikel gelesen in dem es um immer „mehr“ und „grössere“ Dinge ging. Mehr Macht, mehr Ansehen, mehr Power, mehr Anteile, grössere Liegenschaften, grössere Anlagen, grössere wasweissichnochalles…..

Es ist absolut nicht falsch mehr zu wollen oder nach etwas grösserem Ausschau zu halten. Doch wenn es immer MEHR und immer GRÖSSER sein muss, dann kann das Dimensionen annehmen, die auf Dauer gefährlich werden können. Wir bezahlen ja schon den Preis dafür. Chronische Müdigkeit, Burnout, Erschöpfung etc.  Der Durst nach Erfolg und Macht wird uns überall suggeriert und wir verlieren und verstricken uns immer mehr im TUN und vergessen das SEIN. Wahrer Erfolg kann aber nur erfolgen, wenn wir uns auch mal zurücklehnen und uns Fragen, in was wir wirklich erfolgreich sein möchten und vor allem….WARUM?

Das „warum“ erscheint mir viel  wichtiger. Warum möchtest du erfolgreich sein? Wegen des Geldes? Wegen des Ruhms? Aus Kompensationsgründen oder Mangel an Liebe? Oder weil du den Menschen wirklich etwas geben willst und du deine Erfüllung dadurch findest?

Wenn der Beweggrund die letzte Frage von oben ist, dann WIRST du erfolgreich sein, egal wieviel Geld und Ruhm fliessen wird. Du wirst glücklich und erfüllt sein. Und wenn du Menschen durch deine Arbeit erreichen kannst, dann ist das der grösste Reichtum. Und by the way: Wenn du durch deine Erfüllung MILLIONEN verdienst, dann ist das absolut WUNDERbar… Geld ist super! Geld ist Energie! Geld ist göttlich! Die Frage ist nur, wie du über Geld denkst.

Es gibt Menschen die verdienen Millionen, indem sie Menschen manipulieren, ausnehmen und verarschen, aber sie werden ihren Preis bezahlen müssen. Jede Aktion im Universum hat eine Konsequenz (Karma)- JEDE noch so gute und JEDE noch so manipulative. Da müssen wir uns nicht drum kümmern. Unsere einzige Aufgabe besteht darin unseren Weg zu finden und dann auch unseren Weg zu gehen. Er sollte erfüllend sein und glücklich machen – alles andere ist reine Zeitverschwendung 🙂

Viel Spass auf DEINEM WEG… Und auch hier kannst immer gleich testen ob er gut für dich ist oder nicht. FÜHLT er sich gut an in jeder Zelle deines Körper, dann geh ihn weiter -FÜHLT er sich nicht gut an, dann darfst du nochmals zurücklehnen und dich weiter mit der Frage konfrontieren „Was will ich wirklich?“

Wenn du wirklich weisst was du willst, dann weisst du schon sehr sehr viel. Die Meisten können diese Frage nicht konkret beantworten. Und wenn wir das nicht wissen, dann fahren wir nur mit angezogener Handbremse durchs Leben und mit einem Navigationsgerät, das vor 10 Jahren das letzte Mal ge-updated wurde 🙂

Was willst du WIRKLICH?

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Stefan

 

 

 

 

„Nutze jede Chance, bevor der letzte Vorhang fällt“

 

Ich hatte gestern ein interessantes Gespräch mit einem guten Freund von mir. Wir beide sind sehr daran interessiert das Leben wie eine Zitrone auszupressen – und zwar bis auf den letzten Tropfen. Wir beide stehen an zwei unterschiedlichen Punkten im Leben, aber beide haben dasselbe Ziel.

Du lebst „viele“ Jahre in diesem Körper (ist zwar reine Ansichtssache, denn eigentlich leben wir aus Galaktischer Sicht nicht mal eine hundertstel Sekunde und schon macht’s BOOOOM und Adieuuuuuu 😉 ). Nur schon der Gedanke, dass wir lange leben, stört mich selber enorm. Dieser Gedanke macht mich träge und pusht mich in die Ecke von: „Egal, morgen ist ja auch noch ein Tag“. Ich kann dir wirklich sagen, dass du das Morgen niemals kennenlernen wirst, denn es präsentiert sich immer nur heute im Jetzt. Das ganze soll aber gar nicht heissen, dass wir 77’777 Dinge heute erledigen müssen und am Abend tot ins Bett fallen. Nein, auf keinen Fall. Es soll lediglich heissen, dass wir das Potential vom heutigen Tag erkennen und wenn sich Chancen bieten, wir diese Nutzen sollten. Jede Türe, die sich öffnet wird sich auch wieder schliessen. Der gute Hermann Scherer nennt das „Chancen Intelligenz“. 

Uns bieten sich nämlich sehr viele Chancen von morgens bis abends. Die Frage ist einfach nur, ob wir sie erkennen, vor lauter Routine und Blick aufs „Smart“ or Dumb-Phone. Mittlerweile beisse ich mir immer in den Allerwertesten, wenn ich eine Chance erkenne, aber sie nicht nutze. Das ist ein Scheiss-Gefühl. Und das will ich nicht mehr haben. Darum bin ich viel mutiger und furchtloser  geworden, denn schlimmer als ein NEIN, kann es nicht werden und mit dem kann ich wesentlich besser leben, als niemals zu wissen, ob es vielleicht ein JA gewesen wäre.

Mein Appell in diesem Blog ist folgender. Sage dir am morgenfrüh ( VOR dem Aufstehen), dass du HEUTE empfänglich für alle Chancen bist, die sich dir bieten im Laufe deines Tages. Auch wenn du den Impuls geben musst und du den ersten Schritt wagen sollst. Du hast nichts, aber auch absolut GAR NICHTS zu verlieren. Ich versichere dir, dass du friedlicher ins Bett gehen wirst am Abend und dein Tag war alles andere als eine weitere Routine-Übung in deinem Lebensbuch.

Habe Mut und vor allem keine Angst – das Leben wird die Mutigen belohnen.

Nutze den Tag – denn du weisst nicht, wann der letzte Vorhang fällt.

Carpe Diem und das Leben ist GEIL 🙂

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