Ein Beruf haben oder einer Berufung folgen (your inner calling)

Als ich mit 20 Jahren in der Rekruten Schule war (Im Jahr 2003 – im heissesten Sommer seit Jahrzehnten) habe ich mir auf dem 50 KM Lauf folgendes geschworen…..

„Ich werde meiner Berufung und meinem Herzen folgen – egal wohin mich die Reise führt und egal was ich dafür machen muss“

Nun sind 13 Jahre vergangen und ich bin meiner Berufung und meinem Herz gefolgt und meiner Anforderung an mich selbst treu geblieben. Ich habe mir die Meinungen der Mitmenschen angehört, aber schlussendlich habe ich meiner Meinung am meisten vertrauen geschenkt, denn sie war von Inspiration geprägt – und Inspiration irrt sich NIE.  Vom Wrestler zum Fitness Trainer, bis zum Personal Coach und Fitness Unternehmer (und da stehe ich noch VOLL am Anfang, aber es fühlt sich wunderbar an)

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Wie auf jedem Weg gibt es steile und steinige Stellen, aber sie sind nur dazu da um sie zu erkennen und zu transformieren. Ich sehe sie als Chancen für Wachstum – die Chance auf der Autobahn einzuschlafen, weil alles geradeaus geht ist viel grösser, als wenn man über Stock und Stein fahren muss. Da bleibst du wach, wachsam und konZENTRIERT (in deiner Mitte). Am Ende des Tages gehst du zu Bett und freust dich auf den nächsten Morgen. Dieses Gefühl hatte ich bis zum 20. Lebensjahr praktisch nie. Die Rekrutenschule war ein enormer „Wachmacher“ für mich und mein Leben. Ich habe diese Zeit nicht wirklich genossen, aber ich hatte die Chance um über meine „Zukunft“ nachzudenken. Wohin soll meine Reise gehen? Für was brennt mein Herz? Was kann ich bewirken und wen kann ich berühren mit meiner Arbeit? In was bin ich wirklich gut und vor allem, für was lohnt es sich überhaupt jeden Morgen aufzustehen?

Diese Fragen habe ich mir übrigens auch schon mit 10 Jahren gestellt 🙂 Wir alle sagen doch immer „Das Leben ist kurz“, nicht wahr? Ja, es ist verdammt kurz, wenn man es aus einer gewissen Distanz betrachtet. Jeder Tag, der zu Ende geht, kommt nie wieder zurück. Was habe ich in diesem Tag bewirken können? Das muss nicht immer mit Effizienz und grosser Arbeit verbunden sein, überhaupt nicht. Aber hat sich dieser Tag irgendwie gelohnt?  Bin ich meinen Weg gegangen, an den ich auch wirklich glaube? Sehe ich das ganze Leben als grosses Geschenk oder als notwendiges Übel an?

Für was brennt dein Herz?  Bist du glücklich, dass JETZT Sonntagabend ist und du morgen wieder deiner Arbeit nachgehen darfst, musst, sollst oder WILLST?

Ich freue mich enorm auf morgen – aber ich freue mich noch mehr auf den späteren heutigen Sonntagabend, denn ich gebe ein weiteres Personal Training und ich will es nicht anders haben!

In diesem Sinne

Follow your heart – Embrace your Journey

Stefan

 

 

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